Neue Roboter braucht das Land…

…damit sich der Mann des Hauses um wichtigeres als den Rasen kümmern kann!!! Der Rasenroboter ist so etwas wie der TESLA unter den Rasenmähern. Seine Mechanik ist äußerst einfach und weitgehend wartungsfrei, er mäht den Rasen autonom und durch Updates wird er eigentlich immer besser bzw. erhält im Laufe der Zeit neue Funktionen. Darüber hinaus ist er selbstverständlich völlig abgas- und lärmfrei, sodass er, wie die Heinzelmännchen, i.d.R. selbst nachts mähen kann. Unter der Marke M-Robot kommt nun eine hierzulande wenig bekannte Rasenroboter-Serie eines kleinen, asiatischen Herstellers in den Garten. Sie ist zum einen sehr preisgünstig und robust verarbeitet, hat zum andern aber alles nötige an Elektronik an Bord, um auch größere Rasenflächen bis 1800qm zu schaffen. ( http://www.m-robot.de/index.php/de/ )

Neben den bekannten Features, die alle großen Hersteller wie Husqvarna oder Worx bieten, wären vor allem das elektrisch verstellbare Mähwerk und WLAN inkl. Handy-App zu erwähnen. Der Roboter lässt sich mühelos und spielend leicht (bis hin zur Mähhöhen-Einstellung in verschiedenen Rasen-Teilflächen) per Touchscreen auf dem Smartphone programmieren. Dies ist in der Preisklasse unter 1000 Euro längst nicht selbstverständlich. Schon gar nicht die riesige Mähfläche, die der Rasenmäher-Roboter bewältigt. Bei z.B. 400 oder 800qm wird von anderen Herstellern, bei diesem Preis, gerne mal „elektronisch abgeregelt“. Auch die durchgängig leisen und praktisch wartungsfreien Brushless-Motoren sind keineswegs selbstverständlich.

Neue Rasnemäher-Roboter Serie
Neue Rasenmäher-Roboter Serie „M-Robot“ 1800

Eine Besonderheit des M-Robot der Serie 1800 ist das Konstruktions-Prinzip mit einer außenliegenden Schale, die auf 4 robusten Hebel-Drucksensoren aufgesteckt bzw. gelagert ist. Das Gehäuse ist somit zweigeteilt: Ein weitgehend rechteckiger, äußerst kompakter, robuster und wasserfester Maschinenkern mit Regensensor, Kompass, Gyro- bzw. Neigungssensoren sowie die geschützt liegenden Motoren und der Li-Ion Akku. Und das aufgesteckte sowie kinderleicht auswechselbare Gehäuse-Außendesign, das gleichzeitig über die Hebel-Sensoren 3-dimensional Stöße über die ganze Fläche des Gehäuses aufnehmen und erkennen kann.

Entlang des virtuellen Begrenzungsdrahtes können per App bis zu 10 Mähregionen definiert werden. Dies ist vor allem bei sehr großen Mähflächen hilfreich. Aber auch bei kleinen Teilabschnitten – wo sich z.B. unserer Erfahrung nach Mäher aus dem Land des Knäckebrots, auf Grund der verwinkelten Lage, unnötig lang aufhalten und konfus den Akku schröpfen.

Eine weitere Besonderheit des M-Robot 1800: Der Induktionsschleifen-Sensor befindet sich nicht, wie bei anderen Roboter-Rasenmähern, mittig! Die Konstrukteure haben ihn kurzerhand, aus einer Laune heraus,  auf die rechte Seite verpflanzt.  Wer bereits eine Induktionsschleife liegen hat wundert sich deshalb nicht schlecht, dass der M-Robot die Mähkante einfach mitmäht! So geschehen auf unserem verwinkelten und seitlich teils sehr steil abfallenden Roboter-Testrasen vor unserer Lagerhalle. Soweit es das Gelände zulässt, kann man die üblichen 20cm Randabstand beim Verlegen des Kabels verwenden.

Der Roboter fährt dann mit einem Rad über die Rasenbegrenzung und mäht die Kante mit. Solange das mittig angeordnete Vorderrad noch auf dem Rasen fährt, reicht das in der Regel. Und das linke Rad sollte selbstverständlich noch ausreichend Traktion haben. Sonst stürzt der Roboter natürlich die Klippe runter. So ebenfalls geschehen, auf unserem Testrasen…. Das wäre, unter diesen Bedingungen, aber auch den „Hangmeiers“ aus dem bekannten Werbespot passiert. 🙂 Der M-Robot hat allerdings den 1-Meter Absturz (!) über die Hangmauer lediglich mit einem kleinen Defekt eines 2 Euro Bauteils an den gefederten Hebelsensoren und mit ein paar Kratzern an der Außenschale wacker überstanden…

Ersatzteile und technische Hilfe ist über M-Robot in Lahr/Schwarzwald zu bekommen. Ein Supportforum hilft bei Fragen rund um den Roboter. Komplett-Installation, Telefon- und Skype- bzw WhatsApp Beratung gibt’s bei Bedarf über Firma Friedrich. Tel.: +49 (0) 7821 – 322 34  oder FRIEDRICH.LAHR@T-ONLINE.DE

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